Internationales Symposion: Neue Erkenntnisse zu Dionysos und Pompeji
Von Renate Markoff, Institut Gars
Schönen guten Tag aus…

Leider konnte ich mich erst am Nachmittag für das internationale Symposion freimachen. Das Thema dieser hochkarätigen Veranstaltung ist Dionysos, wobei der Fokus auf den neuesten Funden in Pompeji liegt.
Im Zentrum der Diskussionen steht das Haus in der Regio 9, Nummer 10, wo ein bemerkenswertes Fries entdeckt wurde. Dieses neue Fries bietet eine einzigartige Möglichkeit, es mit dem Mysterienfries zu kontrastieren, das zeitlich als früher anzusetzen ist. Durch diesen direkten Vergleich erhofft man sich, zu neuen und tieferen Erkenntnissen über den Kult und die Darstellung des Dionysos zu gelangen.
Dieses Symposion ist Teil einer größeren Veranstaltungsreihe. Nach dem heutigen Termin wird morgen ein weiterer Teil in Paestum stattfinden, und eine zusätzliche Veranstaltung ist in Herculaneum geplant. Es ist erwähnenswert, dass der ehemalige Direktor von Herculaneum mittlerweile die Leitung des Archäologischen Museums in Neapel übernommen hat.
Bedauerlicherweise können wir nicht an allen Teilen der Reihe teilnehmen, da wir momentan in einen Kurs eingebunden sind. Dieser Kurs wird vom Bezirk Niederbayern in Kooperation mit einem Institut angeboten, das nun dem Institut für Religionspädagogik in München untersteht – eine Einrichtung, für die ich mich engagiere.
Da ich selbst den Kurs leiten muss und die Zeit nicht fand, habe ich meinen Ex-Kollegen Elmar Stollberger damit beauftragt, alle Teile des Symposions, insbesondere das Einleitungswort des Direktors Gabriel Zuchtriegel, anzuhören und für uns zu archivieren.
Ich selbst bin während meiner Mittagspause dazugestoßen und habe nun die Freude, weitere Beiträge hören zu können, bis ich um 16 Uhr wieder die Leitung meines Kurses übernehme. Es ist ein wertvoller Einblick in die aktuellen Forschungen und eine Bereicherung für unsere pädagogische Arbeit.
